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| Geschrieben von: Student |
Kein Sorgerecht - aber Erziehungs-Pflicht?Nicht selten kommt es vor, daß an Väter, die kein vollwertiges Sorgerecht genießen, dennoch Erziehungs-Aufgaben herangetragen werden, etwa ingestalt einer Hausaufgaben-Betreuung. Das Motiv liegt auf der Hand: Mütter - insbesondere berufstätige - sind dazu allein oft nicht in der Lage. Nun wäre es ja konsequent, den Vätern, die man insoweit für erziehungsfähig befindet, ein angepaßtes, u.U. das alleinige, Sorgerecht zu gewähren. Aber nein! Das hieße ja, das bestehende Matriarchat zu dekonstruieren. So wohnt das Kind weiterhin bei der Mutter, die dann, unterstützt von Jugendamt & Co., festlegen möchte, wann und welche Pflichten der Vater zu übernehmen habe. Diese soll er dann meist auch noch während seiner Umgangszeiten erledigen, die anderseits so knapp wie möglich bemessen sind. Eine Paradoxie!
Väter - die Deppen der Nation?Wenn ich mich mal an die Schule wende, um etwas über den Leistungsstand meiner Tochter zu erfahren, so schrieb uns Reinhold M., dann heißt es: "Sie sind für uns kein Ansprechpartner." Aber wenn's dann brennt, dann kommt die Tussi vom Amt und sagt, ich soll mich jetzt mal nützlich machen, denn Barunterhalt könne ich ja nicht zahlen. Aber meine Vorstellungen, wie ich mich dann nützlich mache, das interessiert die gar nicht! Ja hallo, bin ich euer Handlanger oder was?
Nach der herrschenden matriarchalen Ideologie sind Väter nur für Unterhaltszahlungen vorgesehen. Diese werden vielfach auch für Nachhilfestunden verwendet. Aber auch für alle möglichen Sonderausgaben, die Mutti für nötig hält. Taugt der Vater aber "nicht einmal" zum Abdrücken der Knete, dann gibt's für ihn bisweilen ein paar "nützliche Aufgaben".
Kinder brauchen keine Aushilfs-Mütter, sondern verläßliche Väter.Damit ist die kindgerechte elterliche Rollenverteilung auf den Kopf gestellt. Denn obwohl von elterlichen Kompetenzen ausgeschlossen, soll dem Vater nachträglich Verantwortung übertragen werden. Ein Kind braucht Vorbilder für sein männliches und für sein weibliches Rollenverständnis. Beide aber sind nicht gleich. Im Einzelfall können sie zwar gleich oder sogar umgekehrt sein; das sollte dann aber Sache des individuellen Arrangements bleiben und nicht staatlicherseits verordnet werden. Und vor Allem ist keinem Kind gedient, wenn es seinen Vater nur in der Rolle eines Zahl-Esels und bestellten Aufpassers kennenlernt.
Ich hab' der Alten gesagt, paßt mal auf, mit mir macht ihr das nicht!, so Reinhold M. weiter. Entweder ich bin der Vater, oder ich bin es nicht. Und wenn ich es nicht bin, dann macht die kleine S. bei mir zuhause, was ihr Spaß macht, und ich mache mit. Dann weiß sie, was sie an der Mutter hat, und was sie am Vater hat. Schulnoten? Sitzenbleiben? Ist nicht mehr in meiner Verantwortung. Soll ich meine paar Umgangstage dazu verbringen, mich mit ihr zu streiten? Nee, dafür hat sie ja ihre alleinsorgeberechtigte Mutti.
Entsorgte Väter werden zunehmend konsequent.Das hätten sie gerne, die Ideologen des Gender Mainstreaming: "Neue Väter" zu definieren, genauer, zu konstruieren. Das sollen Väter sein, die "sich einbringen", aber keineswegs darauf bestehen, zu sagen, wo es langgeht. Anscheinend widerspricht das ihrer Natur, denn was wir beobachten, ist ein Trend einerseits des Aufbegehrens - Väter klagen immer häufiger ihre Rechte ein -, anderseits der Verweigerung. Anders gesagt: Die einen kämpfen. Die anderen verweigern sich hinsichtlich der an sie gestellten Erwartungen und lehnen jede Verantwortung für die Folgen ab. Und sie wissen, erahnen es zumindest: Das Matriarchat - die vaterlose Gesellschaft - hat keine Zukunft!
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