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Geschrieben von: Laternenmann
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Sie vergewaltigen unsere Kinder aus Profitgier Eines haben der Staat - egal in welchem Land - und die "Mütter" unserer Kinder gemeinsam: Ihnen ist jedes Mittel recht, um sie zu vergolden bzw. sie (unsere Kinder) zu Geld machen zu können. Dass unsere Kinder (neben den Vätern) für alleinerziehende Mütter die Garantie für ein Leben wie im Schlaraffenland -und das auf mindestens die nächsten 20 Jahre- darstellen, ist zumindest uns Trennungsväter nichts Neues. Kindergeld, Trennungsunterhalt, Kindesunterhalt, Mutter/Kind-Kur und so weiter ... Der Staat versorgt die geschiedene Mutter mit Kind nach allen Regeln der Kunst. ABER WEHE es kommt die Chance, ans GANZ grosse Geld zu kommen. Dann kommt es für unsere Kinder richtig dicke ... Pech hat man als Kind nämlich dann, wenn man besonders begabt ist. Egal wo die Begabung liegt. In diesem folgenden Beispiel kann ein 10-jähriges Mädchen einfach sehrt gut singen. Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Talentsendungen. Man mag seine eigene Meinung über Michael Hirte haben. Aber nachdem er von seiner gewalttätigen Ehefrau halb tot geschlagen wurde, bekam er in der deutschen Sendung "Supertalent" eine Chance, nutzte sie und verdient nun fortan sein Geld mit seiner Mundharmonika. Schön und gut, aber Michael Hirte ist erwachsen und konnte selber entscheiden, dass er sich vor einem Millionenpublikum womöglich zum Deppen macht (oder eben auch nicht). Ich möchte euch gerne ein Beispiel zeigen, in dem ein 10-jähriges Mädchen einer alleinerziehenden Mutter eben NICHT die Möglichkeit hatte, es selbst zu entscheiden. Sie wurde gezwungen, auf die Bühne zu gehen und ist daran zerbrochen. Man achte speziell auf die Mutter der Kleinen, wie sie sie zwingt, des Profites wegen weiter zu machen ("Bitte gebt ihr eine 2. Chance"):
Doch nicht genug ! Dass das kleine Mädchen an all dem Druck zerbricht, scheint niemanden zu interessieren. Als der Moderator es ablehnt, dass Kind nochmals singen zu lassen, werden sogar die Regeln der Show gebrochen und zwar nur um die Show nicht zu gefährden und um weiter Profit mit dem Kind machen zu können. Natürlich haben sie es geschafft. Natürlich ist die Kleine nochmal aufgetreten. Wie hätte sie sich auch gegen gestandene Showprofis wehren sollen ????? Mit einem traurigen Ergebnis. Diesmal hat die Kleine den Text zwar nicht vergessen. Aber nach der letzten Strophe war sie einfach nur fertig und hat -wie vorher auch schon- nur geweint:
Nun, die Moral der Geschichte ist, dass die kleine die Show gewonnen hat und nun bis zu ihrer Volljährigkeit von Ihrer Mutter zum Business gezwungen werden wird. Ohne Zweifel wird sie daran sehr bald vollständig zerbrechen. Aber das ist ihrer Mutter egal. Schließlich kann sie sich die nächsten 10 Jahre genug Geld in ihre Taschen stecken ... ein Kind wird vergewaltigt und ausgebeutet. Aber scheinbar ist es gut so ... meine kleine Story wurde zwar in England geschrieben, aber wie immer geht Deutschland -besonders, wenn es um unsere Kinder geht- einen Schritt voraus. Bei uns werden ja jetzt schon Babies ganz offiziell an Fernsehsender vermietet. Ist wohl gut so. Ihr verdammten Wichser !
PS: Das Mädchen heisst Holly ...
Bis demnächst in diesem Theater ... |
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Geschrieben von: Laternenmann
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 Zeugnisse / Musiktipp
Es ist Sommerzeit. Und Zeit für Zeugnisse. Nun, ich hatte eigentlich nie schlechte Noten! Jedoch waren meine Probleme mit den "PädagogInnen" aus dem Lehrerzimmer vom ersten bis zum letzten Schultag immer präsent.
In Bayern geboren und gelebt, meiner Tochter durch die gesamte Bundesrepublik hinterher gezogen und derzeit in Hamburg ansässig, liebe ich die bayrische Lebenskultur und auch ihre Musik.
Hans Söllner zum Beispiel. Ein ausgezeichneter Liedermacher, der den deutschen "Rechtsstaat" schon des öfteren kennen lernen durfte. Allerdings nicht im Familienrecht, was sich (zugegeben) in manchen seiner Text erkennen lässt. Aber er ist definitiv auf der richtigen Seite.
Deshalb möchte ich euch heute seinen Song "Zeugnis" vorstellen. Nicht brandneu, aber auch in 100 jahren noch aktuell (es sei denn, wir gewinnen irgendwann):
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Geschrieben von: Laternenmann
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„Der entsorgte Vater“: leidenschaftliche Diskussion
Quelle: Westfaelische Nachrichten, von Lukas Speckmann aus MÜNSTER
Münster - Douglas Wolfsperger sieht nicht aus wie jemand, der sich entsorgen lässt. Eher wie ein ganzer Kerl von einem Filmemacher, der mit beiden Beinen im Leben steht und es nicht nötig hat, sich bei irgendwem anzubiedern. Umso stärker, wenn jemand mit diesem Auftreten um Fassung ringt. „Hallo Douglas“, steht in kunstvoller Kinderschrift auf dem Blatt Papier, das er in die Kamera hält. Es ist ein Brief seiner kleinen Tochter. Darin steht weiter, dass sie ihn nicht mehr mag und nicht mehr wiedersehen will.
In diesem Moment ist es im großen Kinosaal des Cinema noch ein bisschen stiller. Und es ist ohnehin schon sehr still; als das Licht angeht, haben etliche Zuschauer Tränen in den Augen. Beifall für den Regisseur. Gibt es Fragen? Und ob ...
Douglas Wolfsperger stellt im Programmkino an der Warendorfer Straße seinen Film „Der entsorgte Vater“ vor (WN, 10.7.). Eine Dokumentation über fünf Väter, denen nach der Trennung von ihren Partnerinnen der Umgang mit den gemeinsamen Kindern verwehrt wird. Der Film hat bundesweit ein gewaltiges Echo ausgelöst. Und Douglas Wolfsperger, selbst ein „entsorgter Vater“, ist ein gefragter Mann geworden, der sich im ganzen Land der Diskussion stellt. Ein Zuschauer erwähnt, dass er 160 Kilometer nach Münster gefahren sei, um Film und Regisseur zu sehen.
Die Veranstalter haben mit kontroversen Stimmen gerechnet. Es gibt durchaus kritische Bemerkungen, aber keinen wirklich heftigen Widerspruch. Mehrere Zuschauer und Zuschauerinnen bedanken sich ausdrücklich dafür, dass Wolfsperger das Thema aufgegriffen habe, viele geben sich als Betroffene zu erkennen. Einige berichten von ihrem eigenen Schicksal, die Diskussion wird zum öffentlichen Bekenntnis, Wolfsperger hat einige Mühe, daran zu erinnern, dass es hier doch eigentlich um etwas anderes geht: „Ich bin heute Abend da, um meinen Film vorzustellen.“ Doch das Thema hat sich offenbar längst verselbstständigt.
Es scheint sich um ein Massenphänomen zu handeln: Wolfsperger verweist auf Zahlen des statistischen Bundesamtes. Demnach wird jährlich ungefähr 100000 Trennungskindern vom betreuenden Elternteil der Kontakt mit dem jeweils anderen Elternteil verwehrt. Fast immer sind es die Väter, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen. Manche wollen vielleicht auch gar nicht. Aber viele eben doch.
Ein Zuschauer gibt sich als Familienrichter zu erkennen, was ihm sofort ungeteilte Aufmerksamkeit beschert. Er bittet darum, nicht so sehr zu polarisieren; er kenne auch Fälle „entsorgter“ Mütter. Fakt sei allerdings, dass bei Trennungen in den meisten Fällen den Frauen das Sorgerecht zugesprochen werde.
Frauen kommen in Wolfspergers Film nur wenig zu Wort. Das ist ihm immer wieder vorgeworfen worden, und es wird auch im Cinema angemerkt. Es sei ihm nicht möglich gewesen, beide Seiten zu berücksichtigen, sagt er. Die betroffenen Mütter hätten jede Mitwirkung abgelehnt.
Eine junge Frau meldet sich aber doch tief bewegt zu Wort, zumindest hier im Kinosaal. Zehn Jahre lang habe sie ihren Vater nicht gesehen - und erst nach der Wiederbegegnung mit ihm gemerkt, dass sie zwischen den Positionen von Mutter und Vater eine eigene Wahrheit finden musste. „Lassen Sie den Mut nicht sinken“, rät sie allen „entsorgten Vätern“ im Kino.
Es gibt viel Beifall. Und einen mehrheitsfähigen Dank an Douglas Wolfsperger: „Ihr Film war bitternötig!“
Quelle: Westfaelische Nachrichten, von Lukas Speckmann aus MÜNSTER
Kommentar von Laternenmann
Obwohl ich mehrmals Gelegenheit hatte den Film zu sehen UND obwohl ich der Meinung bin, dass er möglichst oft gesehen werden muss, habe ich ihn mir bis heute noch nicht angesehen. Der Grund ist eigentlich einleuchtend, denn wenn - wie im Beitrag berichtet - völlig unbeteiligte und unvoreingenommene Menschen (Männer UND Frauen, Väter UND Mütter) nach dem Film ihre Tränen nicht mehr zurück halten können ... was bitte schön habe dann ich und andere, die von Kindesmüttern und der deutschen Gerichtsbarkeit vergewaltigt wurden, zu erwarten ?
Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei Douglas Wolfsperger für den Film bedanken und rege gleichzeitig an, dieses Schema auf alle Widerständler zu übertragen. Denn Douglas Wolfsperger hat viel bewegt. Das hätte er so und in dieser Form aber nicht gekonnt, wenn er nicht zufällig Filmemacher wäre.
Der Rest von uns kann wohl keine Filme machen. Aber jeder von uns kann etwas besonders gut und kann demnach in seinem eigenen Fach mit deiner ganz besonderen Begabung viel bewegen. Sei es Jura, Philosophie, Informatik, Handwerk, Kunst oder etwas anderes - alles was jeder von uns ausser dem, was er sowieso schon kann benötigt, ist etwas Entschlossenheit und (manchmal) ein wenig Mut.
Packen wir es an und lassen wir nicht nach !
Liebe Grüße
Laternenmann |
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Geschrieben von: Ibykus
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"Väter für Gerechtigkeit" formieren sich zum Widerstand
Foto: Philipp2000
Zielgenau vor der Aufführung des Wolfsperger Film "Der entsorgte Vater" machen Väter auf die ausgrenzende Familienpolitik und die damit verbundene schreiende Ungerechtigkeit, die immer zu Lasten unserer Kinder geht, wenn diese von unverantwortlichen Müttern zum Beuteobjekt werden, aufmerksam.
Ibykus
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